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Bambini-Feuerwehren: Maskottchen „Leo“ nach Namenswettbewerb übergeben

Nachdem die Verbandsgemeinde Wörrstadt vor rund einem Jahr mit der Gründung der Bambini-Feuerwehren neue Wege bei der Nachwuchsgewinnung gegangen ist, hat nun endlich auch das dazugehörige Bambini-Maskottchen einen Namen. Für den kleinen Löwen mit Helm und Schlauch, der bereits das Shirt der Bambinis ziert, konnten im Rahmen des Namenswettbewerbs zunächst die Instagram-Follower der Verbandsgemeinde Wörrstadt Namensvorschläge machen. Dann waren die Stimmen der Bambinis gefragt: Mit 26 Nennungen fiel die Mehrzahl der 46 abgegebenen Stimmen auf „Leo“, während Flori mit 11 Stimmen, Rudi mit 9 Stimmen und Wörrli mit 0 Stimmen den Kürzeren zogen.

„Wir danken euch für eure Teilnahme am Namenswettbewerb und vor allem für euer großes Interesse an der Feuerwehr. Mit euren Bambini-Warten lernt ihr in euren Unterrichtseinheiten alle zwei Wochen die Aufgaben und die Technik der Feuerwehr spielerisch kennen und bereitet euch so bereits in jungen Jahren auf die Jugendfeuerwehr vor“, lobte Bürgermeister Markus Conrad die Bambinis, für die er eine besondere Überraschung bereithielt – das Bambini-Maskottchen als 23 Zentimeter großes Kuscheltier. „Euer Leo soll euch auf eurem weiteren Weg in der Feuerwehr begleiten.“

Doch Leo ist nicht nur als Wegbegleiter für die Bambinis gedacht, sondern auch als Hilfe in schweren Stunden. „Wenngleich wir hoffen, dass wir ihn nicht benötigen werden, wird Leo künftig auf den Feuerwehrfahrzeugen der Einheiten mitfahren. Bei Einsätzen soll er bei Bedarf als Trostspender für Kinder zur Verfügung stehen“, erläutert Bürgermeister Markus Conrad.

Dirk Oswald, Stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wörrstadt, dankte den Bambinis ebenfalls für ihr bisheriges Engagement und ging auf die Erfolgsgeschichte Bambini-Feuerwehr ein. „Das Interesse an den Bambini-Feuerwehren war von Anfang an groß. In Schornsheim konnten aufgrund des großen Interesses gleich zwei Bambini-Gruppen ins Leben gerufen werden. Da auch Saulheim eine sehr lange Warteliste hat, werden wir auch hier im Laufe des Jahres eine zweite Bambini-Gruppe einrichten.“

„Die ersten fünf Bambinis sind bereits in die Jugendfeuerwehr gewechselt, da sie das zehnte Lebensjahr erreicht haben“, freut sich Bürgermeister Markus Conrad. Auf ihre Plätze sind bereits neue Bambinis nachgerückt. „Das ist genau die Intention, die wir verfolgen: Wir fördern das Interesse der Kinder an der Feuerwehr jetzt noch früher und ebnen so den Weg in die Jugendfeuerwehr und später in die aktive Wehr“, erklärt Dirk Oswald, Stellvertretender Wehrleiter.

Ziel der Bambini-Feuerwehren ist es, den Sechs- bis Zehnjährigen die Aufgaben und die Technik der Feuerwehr kindgerecht näherzubringen und sie so an den ehrenamtlichen Dienst bei der Feuerwehr heranzuführen. Hierfür steht in den Wehren jeweils ein Team aus Feuerwehrangehörigen bereit, von denen mindestens eine Person eine pädagogische Ausbildung haben muss. Bambini-Feuerwehren gibt es in der Verbandsgemeinde Wörrstadt bisher in Rommersheim (12 Mitglieder, 2 Betreuer), Saulheim (16 Mitglieder, 6 Betreuer) und Schornsheim (25 Kinder, 7 Betreuer).