Übergabe des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs in Wörrstadt
Ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) hat Bürgermeister Markus Conrad an die Feuerwehreinheit Wörrstadt übergeben, die an diesem Wochenende ihren Tag der offenen Tür und ihr 100-jähriges Bestehen feierte.
„Mit der heutigen Übergabe dieses Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs stärken wir nicht nur die technische Ausstattung unserer Feuerwehr, sondern investieren vor allem in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Gerade mit Blick auf das 100-jährige Bestehen unserer ehrenamtlichen Feuerwehreinheit Wörrstadt wird deutlich, auf welch beeindruckende Tradition des Engagements, der Verlässlichkeit und des Gemeinsinns wir hier bauen können“, sagt Bürgermeister Markus Conrad.
„Die Kameradinnen und Kameraden leisten seit einem Jahrhundert – und bis heute rein ehrenamtlich – einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gemeinschaft, oft unter hohem persönlichem Einsatz. Das hat gerade die Vielzahl an Einsätzen in den vergangenen Wochen wieder gezeigt. Es ist unsere Verantwortung als Verbandsgemeinde, ihnen dafür die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten. Dieses Fahrzeug steht daher nicht nur für moderne Technik, sondern auch für unseren großen Dank, unsere Anerkennung und unser klares Bekenntnis zu einer starken, gut ausgestatteten und zukunftsfähigen Feuerwehr“, betont Bürgermeister Conrad.
„Im Namen unserer gesamten Feuerwehr möchte ich mich herzlich für die Beschaffung dieses Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs bedanken. Unser besonderer Dank gilt dabei auch dem Verbandsgemeinderat, der mit seiner Zustimmung den Weg für diese wichtige Investition geebnet hat“, sagt Wehrleiter Alexander Schmitt.
Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) ist das erste Fahrzeug, das zu Bränden und Hilfeleistungen bei Alarmierung der Feuerwehreinheit Wörrstadt ausrückt. Es handelt sich dabei einsatztaktisch zukünftig um das wichtigste Fahrzeug, da es so gut wie alle üblichen Einsatzformen abdecken kann (mit Ausnahme von chemischen oder sonstigen Spezialeinsätzen).
Das HLF20 ist mit einer fest eingebauten Pumpe, einem 2.000 Liter Wassertank und einem Schaummitteltank zur Brandbekämpfung ausgestattet. Zudem gibt es 4 Atemschutzgeräte, mit denen sich die Einsatzkräfte bei Bedarf bereits auf der Anfahrt ausrüsten können.
Für die technische Hilfe ist eine Vielzahl an Geräten verlastet, darunter ein hydraulischer Rettungssatz, tragbare Leitern, Elektrowerkzeuge, Ausstattung für den Gefahrstoffeinsatz und ein Stromaggregat.
Die Beschaffungskosten betragen rund 650.000 Euro, wovon das Land einen Zuschuss von rund 123.000 Euro zahlt.