Erlebnisreiches Zeltlager der Jugendfeuerwehr
Mit großer Begeisterung blicken die Jugendlichen und Betreuer der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Wörrstadt auf ein erlebnisreiches Zeltlager in Monzingen zurück. Bei bestem Sommerwetter verbrachten 80 Teilnehmer vier Tage voller spannender Aktivitäten, Teamgeist und unvergesslicher Erlebnisse auf einem Campingplatz an der Nahe. Im Mittelpunkt des Zeltlagers standen abwechslungsreiche Programmpunkte, die den Zusammenhalt stärkten und für gute Laune sorgten.
So wurden bereits am Ankunftstag der Strand und die Badestelle an der Nahe am Zeltplatz intensiv genutzt, selbstverständlich unter Aufsicht der Betreuerinnen und Betreuer. Einige von ihnen sind auch ausgebildete Rettungsschwimmer. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Freilichtmuseums Bad Sobernheim, bei dem die Jugendlichen in die Vergangenheit eintauchten und viel über das Leben in früheren Zeiten an der Nahe und in Rheinhessen erfuhren. Für Abkühlung und Badespaß sorgte am Nachmittag ein Ausflug ins Freibad. Am nächsten Tag stand der Barfußpfad in Bad Sobernheim auf dem Programm, der mit seinen vielfältigen Stationen Naturerlebnisse der besonderen Art bot. Ein weiterer Höhepunkt war die Lagerolympiade, bei der die Jugendlichen ihr Können in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellten. Hier zählten nicht nur Geschicklichkeit und Schnelligkeit, sondern auch Teamgeist und Fairness – Werte, die in der Jugendarbeit der Feuerwehr großgeschrieben werden.
„Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen haben nicht nur viel Spaß gehabt, sondern auch wichtige Erfahrungen im Miteinander gesammelt“, freut sich der stellvertretende Verbandsgemeinde-Jugendwart Michael Bohland. Wir haben ein halbes Jahr an Planung und Vorbereitung aufgewendet. Auch die komplette tägliche Verpflegung der Teilnehmer haben wir selbst organisiert, gekocht und ausgegeben. Dabei hat uns sehr geholfen, dass einer der Betreuer eine Feldkochausbildung besitzt.”
So ein großes Zeltlager bringt auch viel Verantwortung mit sich. „Wir müssen für die täglichen Aktivitäten immer einen Plan B haben, also eine Alternative einplanen, wenn ein Programmpunkt kurzfristig ausfallen sollte. Außerdem sind wir vom Wetter abhängig. Bei einem möglichen Starkregen oder Unwetter ist es dann vielleicht auch notwendig, dass wir das Lager räumen müssen. All das wurde im Vorfeld besprochen und organisiert“, berichtete Michael Bohland.
Möglich wurde das gelungene Zeltlagerwochenende durch das große Engagement der Betreuerinnen und Betreuer von den teilnehmenden Jugendfeuerwehren sowie die Hilfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung. Finanzielle Unterstützung haben im Vorfeld auch die Fördervereine der teilnehmenden Feuerwehreinheiten und die Verbandsgemeinde geleistet. Als Träger der Feuerwehr übernimmt die Verbandsgemeinde Wörrstadt dabei einen Großteil des benötigten Budgets. „Dafür sind wir immer sehr dankbar und damit haben wir auch eine Planungssicherheit, um so eine Jugendfreizeit durchzuführen“, erklärte Michael Bohland.
Große Unterstützung erhalten die Jugendfeuerwehren und deren Jugendwartinnen und Jugendwarte auch immer von Bürgermeister Markus Conrad. Er war von den ersten Berichten des Zeltlagers sichtlich begeistert und sagte: „Die Jugendarbeit in den Feuerwehren ist ein echtes Aushängeschild der Verbandsgemeinde Wörrstadt. Sie ist ein entscheidender Baustein für die Zukunft unserer ehrenamtlichen Feuerwehreinheiten, denn hier wird der so wichtige Nachwuchs gewonnen. Schon heute kommen rund 60 Prozent aller aktiven Feuerwehrfrauen und -männer aus den eigenen Jugendfeuerwehren. Es ist uns daher ein großes Anliegen, den Jugendlichen eine professionelle und wertschätzende Umgebung zu bieten, in der sie sich kennenlernen, ausprobieren und in die Gemeinschaft der Feuerwehr hineinwachsen können. Mein Dank gilt allen, die sich mit so viel Leidenschaft und ehrenamtlichem Engagement für unsere Jugendfeuerwehren einsetzen – sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Arbeit der Feuerwehren und damit auch für die zukünftige Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde Wörrstadt.”